Missionshaus Haigerloch

Missionshaus der Weissen Väter
Annahalde 17,
72401 Haigerloch,
Telefon 07474-95550
Telefax 07474 - 9555-99
e-mail: afmihaigerloch(at)yahoo.de


In der Gemeinschaft von Haigerloch leben 20 Afrikamissionare.

Das Missionshaus ist nur wenige Minuten von der A 81 (Ausfahrt 31, Empfingen) entfernt. Halbwegs zwischen Unterstadt und Oberstadt liegt das Haus am Hang. Von dort hat man einen herrliche Blick auf das Haigerlocher Schloß und die Unterstadt.
Die Mitbrüder freuen sich über Besucher. Hin und wieder veranstalten die Weissen Väter Tagungen oder Exerzitien im Haus. Treffen von ehemaligen Schülern oder Kandidaten der Weissen Väter finden statt, da wird die alte Verbundenheit mit dem Missionshaus spürbar. Jährlich werden Verwandte und Wohltäter zu einem Tag des gemeinsamen Gebetes und des gemütlichen Beisammenseins eingeladen.
Mitbrüder, die aus der Umgebung stammen wohnen gern hier, wenn sie aus Afrika auf Heimaturlaub kommen.

Ein kleines Afrikamuseum zeigt hunderte von Ausstellungsgegenständen und steht allen Interessenten offen. Besonders für Schulen sind die Objekte aus Afrika von Interesse.
Eine außergewöhnliche Attraktion ist die große Weihnachtskrippe, sie ist jeweils von Weihnachten bis zum 2. Februar zu sehen.
Die Gottesdienste in der Hauskapelle stehen täglich allen Besuchern offen.
Soweit es geht, werden von Mitbrüdern in den Pfarreien der Umgebung Aushilfen angenommen.
Bis auf den Garten sind die umliegenden Wiesen und Stallungen verpachtet.

Geschichte
30.10.1903 Eröffnung der Schule mit 40 Schülern.
05.03.1940 Schließung der Missionsschule durch die nationalsozialistische Regierung.
14.09.1940 Zwangsverpachtung des Hauses an den Staat.
05.11.1945 Wiedereröffnung der Schule mit 10 Schülern (Im Laufe der Jahre wurden es 110.)
Ostern 1963 Zusammenlegung von Missionsschule und Progymnasium Haigerloch. Das Haus ist nur noch Schülerheim.
28.07.1971 Schließung des Schülerheims.

Das Missionshaus war also zunächst Missionsschule und hat im Verlauf von 70 Jahren Schulbetrieb 1951 (in Worten: eintausendneunhunderteinundfünfzig) Schülern zu Wissen, Beruf und Weisheit verholfen. Später war das Missionshaus noch den Jugendtrefflern zu Orientierung und Lebensausrichtung behilflich.

Heute ist das Missionshaus Anlaufstelle für alle, die an Afrika interessiert sind. Im Haus wohnen Mitbrüder, die in verschiedenen Ländern Afrikas tätig waren (Burundi, Burkina Faso, Ghana, Kongo-D.R, Malawi, Maki, Ruanda, Tansania, Uganda, Sambia). Zwei Schwestern vom Marianischen Missionsbund leben und arbeiten im Hause.

Hier finden Sie eine Kurzfassung des Berichtes über die Feier des 111. Geburtstages des Missionshauses. Den vollständigen Artikel können Sie in der Nummer 5/2014 von Kontinente lesen.
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Aktualisiert am 11. August 2016