Corona oder Hunger

Das Plakat auf dem Foto trägt die Aufschrift:
„Achtung, das Virus ist immer da!“
Aufgenommen hat es unser Mitbruder P. Serge Moussa Traore, im Stadtzentrum von Ouagadougo, in Burkina Faso.


Mit der Covid-19 Pandemie, haben Wissenschaftler relativ düstere Entwicklungen für den afrikanischen Kontinent vorausgesagt.
Statistisch belastbare, wissenschaftliche Ergebnisse liegen nur sehr spärlich vor, und auch unsere Mitbrüder und Projektpartner berichten nicht von großen Ausbrüchen oder von einer Übersterblichkeit in der Bevölkerung.

Mag dies am Klima und der relativ jungen Bevölkerung in vielen afrikanischen Ländern liegen, oder an den mancherorts drastischen politischen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie?
Deutlich werden jetzt aber schon, die negativen wirtschaftlichen Auswirklungen.

Die Corona Pandemie wirkt wie eine Lupe, die Defizite in vielen Bereichen, besonders in der Volkswirtschaft und im Gesundheitswesen mancher afrikanischer Staaten ungeschminkt aufdeckt.
Gerade hier ist unsere globale Solidarität gefragt.

Foto: P. Moussa Serge Traore, M. Afr.

Corona oder Hunger

Von Afrika hören wir in der Corona Pandemie wenig. Es gibt nur wenige verlässliche Zahlen. Berichte von Studenten aus Beira, Mosambik, zeigen etwas von den Schwierigkeiten ihres täglichen Lebens und das der Menschen um sie herum. Was sie schreiben, ist nur eine Facette der Probleme, von denen ein Land betroffen ist, in dem das tägliche Leben so anders ist als in Europa.


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Afrikas bedrohte Wälder

Der 2005 verstorbene Afrikamissionar Bruder Vitus erzählte, dass ganz Malawi ein Urwald gewesen sei, als er 1935 als junger Missionar dort angekommen war. Heute gibt es dort und in vielen anderen Ländern Afrikas keinen Urwald mehr. Die Bevölkerung wuchs, Siedlungen und Ackerflächen entstanden. Viel Holz wurde zu Bau- und Brennmaterial und die edelsten Hölzer lieferten im Export gute Devisen.

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