Pater Hans Sauter verstorben

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Im Krankenhaus von Balingen ist am 25. Januar 2018 der Afrikamissionar Pater Hans Sauter verstorben. Mehrere Mitbrüder waren in seinen letzten Stunden bei ihm am Krankenbett.
Hans Sauter wurde am 19. August 1933 in Oggelshausen geboren. Von 1940 bis 1949 besuchte er die Volksschule in Oggelshausen. 1949 kam er auf das Gymnasium der Weissen Väter in Großkrotzenburg, dort machte er 1954 das Abitur. Es folgten zwei Jahre Philosophiestudium an der Hochschule der Weissen Väter bis 1956. Dann machte er bis 1956 sein Noviziat in Varsenare, Belgien. Theologie studierte Hans Sauter in Heverle, Belgien, bis 1961. 1960 hatte er dort auch den ewigen Eid abgelegt und war am 9. Juli 1960 in Geislingen zum Priester geweiht worden. Im März 1961 reiste er zum ersten Mal nach Afrika aus, nach Butare in Ruanda. Nach dem Sprachstudium in Nyarubuye wurde er in verschiedenen Pfarreien in der Seelsorge eingesetzt, bis er 1975 zum Diözesanökonom in Butare ernannt wurde, nach fünf Jahren in diesem Amt ging Pater Sauter wieder zurück zur Seelsorge und arbeitete in mehreren ruandischen Pfarreien.
1988 wurde er nach Deutschland ernannt und er übernahm das Amt des Hausoberen in Haigerloch. Fünf Jahre später kam er ins Afrikanum nach Köln, wo er im Provinzökonomat als Buchhalter arbeitete. Schon seit mehreren Jahren war es um seine Gesundheit nicht zum Besten bestellt gewesen. Asthma machte ihm zu schaffen und eine immer größer werdende Lichtempfindlichkeit seiner Augen. 2001 ging er zurück in die Gemeinschaft von Haigerloch, half mit im Ökonomat des Missionshauses und in der Seelsorge des Dekanates. Seine Kräfte ließen aber immer mehr nach. Die letzen beiden Jahre seines Lebens war er fast ständig bettlägerig. Zwei Wochen lang war er im Krankenhaus in Balingen, dort ist er am Abend des 25. Januar 2018 verstorben.