Pater Olafr Schiferle starb in Hechingen

Olaf Schiferle

Olaf Schiferle wurde am 2. Februar 1931 in Ulm geboren. Von 1941 an besuchte er die Oberschulen in Ulm und Riedlingen und kam 1946 auf das Gymnasium der Weissen Väter in Großkrotzenburg. 1951 machte er dort das Abitur und begann noch im gleichen Jahr das Philosophiestudium bei den Weissen Vätern in Trier. 1953 begann für ihn die Noviziatszeit in Maison Carrée, Algerien. Von 1955 bis 1958 studierte er Theologie in Héverlé, Belgien. Dort legte er 1957 den ewigen Eid in der Missionsgesellschaft der Afrikamissionare ab. Am 22. Dezember 1957 wurde er in Großkrotzenburg zum Priester geweiht. Pater Schiferle wurde nach Gitega in Burundi ernannt. In dieser Diözese war er in den folgenden Jahren in mehreren Pfarreien tätig. Seine Arbeit in der direkten Seelsorge wurde von 1966 bis 1969 unterbrochen, als er als Lehrer am Kleinseminar in Mugera war. 1986 wurde er von der Regierung Burundis des Landes verwiesen. Das damalige Regime wollte mit der Ausweisung europäischer Missionare die einheimische Kirche treffen, als es Meinungsverschiedenheiten mit der Bischofskonferenz gab. Pater Schiferle erhielt eine neue Ernennung nach Tabora in Tansania. Dort war er wieder in der Pastoral tätig, er arbeitete besonders mit visuellen Medien. Seine Spezialität war es, Filme mit der einheimischen Sprache zu synchronisieren. So konnten die Menschen ohne Kommentatoren oder Übersetzer die Filme verstehen. 2007 wurde er nach Deutschland zurück ernannt. Nach einer Augenoperation arbeitete er in den Missionshäusern von Frankfurt, Köln und Haigerloch. In den vergangenen zwei Jahren ging es mit seiner Gesundheit rapide bergab. Bei dem Umzug der Weissen Väter von Haigerloch nach Hechingen bezog er gleich ein Zimmer im Pflegeheim. In Hechingen ist Pater Schiferle am 10. Juni 2018 verstorben.

Bruder Alfons Weber verstarb in München

Bruder Alfons Weber

Alfons Weber wurde am 5. März 1928 in Bad Kreuznach geboren. Nach dem Besuch der Volksschule begann er 1944 eine kaufmännische Lehre, wurde aber im Jahr darauf noch zum Arbeitsdienst einberufen und für kurze Zeit kam in Kriegsgefangenschaft. Danach setzte er seine kaufmännische Lehre bis 1948 fort. 1950 trat er bei den Weissen Vätern ein. Er kam ins Postulat nach Langenfeld in der Eifel. Dort machte er auch von 1951 bis 1953 das Noviziat und legte am 22. August 1953 ersten Missionseid ab. Nach dem dreijährigen Scholastikat in Marienthal/Luxemburg half Bruder Weber in Hörstel mit am Bau des neuen Noviziates. 1956 war er einer der Vertreter bei der „Missio“, der großen Missionsausstellung, die in mehreren großen Städten Deutschlands zu sehen war. Danach studierte er Theologie in Trier, 1969 erhielt er die Mission Canonica. Es folgte eine Tätigkeit als Heimleiter im Afrikanum und anderen Studentenheimen in Köln. In dieser langjährigen Arbeit entstanden Beziehungen zu Menschen in aller Welt. Er blieb mit manchen seiner Studenten bis zum Lebensende in Verbindung. Ab 1977 folgte er Kursen an der IPEA in Rom und in St. Anna in Jerusalem. Eine neue Anstellung fand Bruder Alfons 1979 bei Missio München. Das war für ihn eine Betätigung, bei der er viele Menschen für die Mission der Kirche begeistern konnte. Besonders bei Jugendlichen und Kindern kam er sehr gut an. Ab 1988 war er auch der Hausobere im Haus der Weissen Väter in München. Ab 1993 musste er sich mehrmals an Tumor operieren lassen. Trotz einiger Rückschläge blieb er unermüdlich im Einsatz für die Mission. Wenige Wochen nach der Feier seines 90. Geburtstags ist Bruder Alfons am 19. April 2018 in München verstorben.

Pater Hans Sauter verstorben

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Im Krankenhaus von Balingen ist am 25. Januar 2018 der Afrikamissionar Pater Hans Sauter verstorben. Mehrere Mitbrüder waren in seinen letzten Stunden bei ihm am Krankenbett.
Hans Sauter wurde am 19. August 1933 in Oggelshausen geboren. Von 1940 bis 1949 besuchte er die Volksschule in Oggelshausen. 1949 kam er auf das Gymnasium der Weissen Väter in Großkrotzenburg, dort machte er 1954 das Abitur. Es folgten zwei Jahre Philosophiestudium an der Hochschule der Weissen Väter bis 1956. Dann machte er bis 1956 sein Noviziat in Varsenare, Belgien. Theologie studierte Hans Sauter in Heverle, Belgien, bis 1961. 1960 hatte er dort auch den ewigen Eid abgelegt und war am 9. Juli 1960 in Geislingen zum Priester geweiht worden. Im März 1961 reiste er zum ersten Mal nach Afrika aus, nach Butare in Ruanda. Nach dem Sprachstudium in Nyarubuye wurde er in verschiedenen Pfarreien in der Seelsorge eingesetzt, bis er 1975 zum Diözesanökonom in Butare ernannt wurde, nach fünf Jahren in diesem Amt ging Pater Sauter wieder zurück zur Seelsorge und arbeitete in mehreren ruandischen Pfarreien.
1988 wurde er nach Deutschland ernannt und er übernahm das Amt des Hausoberen in Haigerloch. Fünf Jahre später kam er ins Afrikanum nach Köln, wo er im Provinzökonomat als Buchhalter arbeitete. Schon seit mehreren Jahren war es um seine Gesundheit nicht zum Besten bestellt gewesen. Asthma machte ihm zu schaffen und eine immer größer werdende Lichtempfindlichkeit seiner Augen. 2001 ging er zurück in die Gemeinschaft von Haigerloch, half mit im Ökonomat des Missionshauses und in der Seelsorge des Dekanates. Seine Kräfte ließen aber immer mehr nach. Die letzen beiden Jahre seines Lebens war er fast ständig bettlägerig. Zwei Wochen lang war er im Krankenhaus in Balingen, dort ist er am Abend des 25. Januar 2018 verstorben.